Und weiter geht's - in der Klasse 2

Nach der Prüfung ist vor der Prüfung! - oder wie heißt das so schön?

Tja, unsere nächste geplante Prüfung ist die Obedience Klasse 2 (oder wir starten vorher nochmal in der Klasse 1... wer weiß).

Nun wird alles anders... oha, die Anforderungen steigen auf einmal gigantisch, obwohl so viele neue Übungen ja gar nicht dazukamen!!

Ooookaaay.... nicht ganz so einfach, aber ... packen wirs an!!!  

 

 ... Klasse 2 - wir kommen!!!


Aber bis es soweit ist, haben wir noch unglaublich viel zu lernen...

Irgendwie scheint es immer mehr zu werden, obwohl die Anzahl der Übungen immer gleich bleibt! Aber vermutlich liegt es daran, dass die Übungen an sich immer schwieriger werden.

Auch diesmal habe ich im folgenden Text die einzelnen Übungen (kursive Schrift) und unseren derzeitigen Trainingsstand (normale Schrift) beschrieben.

 

Das sind nun die Übungen für die Obedience-Klasse 2 (nicht wundern, die Fotos sind Standbilder aus dem letzten Prüfungsvideo, die Qualität ist nicht gerade berauschend...):

 

1. Zwei Minuten sitzen mit Sichtkontakt
(Koeffizient: 2x)

 Die Hundeführer stehen mit 3 Meter Abstand in einer Reihe nebeneinander in Grundstellung. Auf Anweisung des Ringstewards entfernen sich alle HF gleichzeitig ca. 20 m von den Hunden. Die Hunde müssen zwei Minuten ruhig sitzen bleiben. Danach gehen die HF wieder zurück neben den Hund.



Bisher musste Genna für die Klasse 1 ja nur eine Minute sitzen. Da sie eher am Anfang unruhig sitzt und sich dann beruhigt, müssen wir wohl weniger an der Dauer, als an der Anfangsunruhe arbeiten. Sie ist nämlich immer zuerst hibbelig, jammert auch mal leise und trippelt mit den Vorderpfoten. Vielleicht liegt es auf dem Hundeplatz auch daran, dass dies immer die erste Übung ist, die trainiert wird. Genna ist ja leider immer noch ziemlich aufgeregt, wenn sie auf den Platz darf, so dass es ihr gerade in der ersten Viertelstunde ziemlich schwer fällt, "cool" zu bleiben ;-)

Wenn wir diese Übung nämlich außerhalb des Hundeplatzes üben, sitzt sie auch am Anfang schon sehr ruhig.

2. Drei Minuten liegen ohne Sichtkontakt (2x)

Die Hunde werden der Reihe einzeln (auf Anweisung) nach vom Sitz ins "Platz" gebracht. Danach entfernen sich alle HF gleichzeitig von den Hunden und begeben sich außer Sichtweite. Die Hunde müssen drei Minuten ruhig liegen bleiben, die Zeit beginnt, wenn der letzte HF außer Sicht ist.Nach ca. einer Minute geht der Ringsteward direkt vor und/oder hinter und zwischen den Hunden durch.

 

Nach Ablauf der drei Minuten kommen die HF auf Anweisung wieder in Sichtweite und warten ca. 20 m von den Hunden entfernt. Auf Aufforderung des Ringstewards begeben sich alle HF wieder zurück neben den Hund. Die Hunde werden der Reihe nach auf Aufforderung einzeln ins Sitz gerufen. [Danach ist die Gruppenübung beendet und es folgen die einzelnen Übungen.]

 

Diese Übung ist neu für Genna, nicht das Liegenbleiben, sondern dass ich für einen relativ langen Zeitraum außer Sichtweite bin. Das wird ihr sicher nicht so leicht fallen, denn wir haben ja seit Welpenbeinen geübt, dass sie sich immer an mir orientieren und selbständig permanent in meiner Nähe bleiben soll. Nun üben wir das erst einmal draußen beim Spazierengehen, dass ich bei der Ablage mal kurz hinter einem Baum oder Gebüsch "verschwinde", ohne dass Genna unruhig wird oder gar aufsteht. Bisher klappt das bei einer Dauer von ca. 30 Sekunden und einem Abstand von ca. 20 Metern schon ganz gut, selbst wenn andere Hunde in Sichtweite sind.

Nun werden wir die Dauer langsam erhöhen und bald bestimmt auch auf dem Hundeplatz mitüben können.

 

3. Freifolge  (4x)

In der Klasse 2 gibt es keine Leinenführigkeit mehr. Der Hund muss sich während er ganzen Prüfung ohne Leine auf dem Platz frei bewegen. 

Der Hund links neben dem HF mit der Schulter auf Kniehöhe des HFs aufmerksam mitlaufen. Der Steward gibt die Richtungsänderungen vor. Es gibt in dieser Klasse folgende Anweisungen: Rechts, Links  (jewiels ein 90°-Winkel), Linksumkehrt, Rechtsumkehrt, Anhalten, Laufschritt, Langsamschritt, Slalom (dazu werden 6 Pylonen in einer Reihe aufgestellt)

 

Das wird wahrscheinlich unsere schwierigste Übung,da sich Genna gerade auf dem Hundeplatz dabei noch immer extrem ablenken lässt.

Im Moment haben wir die Übungen etwas umgestellt. Bisher haben wir anfangs nur einzelne Schritte gemacht (und ich meine einzelne!!) und beim korrekt laufen sofort bestätigt. Anschließend wurde dann die Anzahl der Schritte nach und nach erhöht. Das hat auf Dauer nicht wirklich geklappt, wie ich mit Bedauern bei unsrer letzten Prüfung erleben musste... :-(

Die Erwartungshaltung war bei Genna (und mir...) definitiv zu hoch und Genna wurde durch das permanente Bestätigen nochmals hibbeliger (und dadurch natürlich auch unaufmerksamer).

Also probieren wir nun etwas Neues aus:

Genna soll einfach mitlaufen und mich aufmerksam anschauen. Macht sie das - suuuuper! Belohnung!!!! Macht sie das nicht... Pech gehabt, dann gibt es nichts!

Es dürfen auch gleich Winkel oder Wendungen mit dabei sein.

Erst war ich skeptisch, ob sie das überhaupt nachvollziehen kann, wann es wofür genau eine Bestätigung gibt, aber... man sollte seinen Hund nicht unterschätzen (und schon gar nicht, wenn es sich um eine Genna handelt... ;-)!!!!

Ruckzuck hatte sie es verstanden und läuft nun - natürlich nur kurze Sequenzen - sehr aufmerksam und freudestrahlend neben mir her. Das haben wir bisher allerdings nicht nicht auf dem Hundeplatz, sondern "nur" bei uns in der Parkanlage geübt (aber auch hier meist sind fremde Hunde zur gewünschten Ablenkung vorhanden).

Ob sie nun weiterhin "zweigleisig" läuft (also schräg mit dem Hinterteil nach links außen), kann ich nicht beurteilen, da ich sie - im Gegensatz zu früher - dabei definitiv nicht anschaue. Das wird ein Trainingsfilm demnächst einmal zeigen.

4. Sitz und Platz aus der Bewegung (Viereck 8x8m)  (3x)

Hier muss der HF mit seinem Hund ein mit Hütchen markiertes Quadrat (8x8 m) umgehen. Nach einem Richtungswechsel wird der Hund mit einem Hörzeichen ins "Sitz" gebracht, während der HF ohne Unterbrechung weitergeht und das Quadrat komplett umläuft. Wenn er wieder bei seinem Hund angekommen ist, nimmt er ihn während des Laufens mit dem Hörzeichen "Fuß" (o.a.) mit. Nach einem weiteren Richtungswechsel wird der Hund mit einem Hörzeichen ins "Platz" gebracht, während der HF ohne Unterbrechung weitergeht und das Quadrat erneut umrundet. Wenn er wieder bei seinem Hund angekommen ist, nimmt er ihn wieder mit dem Hörzeichen "Fuß" (o.a.) mit.Nach einem letzten Richtungswechsel wird die Übung auf Anweisung in Grundstellung beendet.

 

Bei dieser Übung werden wir zum einem daran arbeiten müssen, dass Genna sich nicht parallel zur gedachten Linie  des Quadrats hinlegt, sondern leider immer noch schräg! Das kommt durch das "zweigleisige" Laufen zustande, denn wenn man das Hinlegen von ihrer Laufrichtung her sieht liegt sie schon gerade. Aber daran üben wir ja bereits  für Übung 3.

Das zweite Problem könnte unter Umständen sein, dass Genna anfängt, Sitz und Platz zu verwechseln. Das scheint ein häufiges Problem bei dieser Übung zu sein. Wir werden sehen. Bisher macht sie es noch richtig, ist dabei allerdings - für ihr sonstiges Temperament - zu langsam. Da werden wir also auch die Geschwindigkeit noch steigern müssen.

Weiterhin gilt es zu beachten, dass Genna nicht zu früh aufsteht, wenn ich mich ihr nähere (da sie ja weiß, dass es gleich weitergeht).


5. Kommen mit Steh (4x) 

 

Der Hund wird abgelegt und der HF entfernt sich auf Anweisung des Ringstewards ca. 25 Meter und dreht sich dann - ebenfalls auf Anweisung - um. Auf Anweisung ruft der HF nun den Hund, der sofort in schnellem Tempo kommen soll. Ungefähr auf der Hälfe der Distanz gibt der HF das Hör- oder Sichtzeichen zu Stehenbleiben, danach erhält der hund erneut das Hörzeichen zum Kommen ins Grundstellung. Der Hund darf nach dem Stoppkommando zum Anhalten maximal das dreifache seine Körperlänge benötigen, sonst wird die Übung mit null Punkten bewertet. 

 

Das ist ja nun eine ganz neue Übung, da bin ich mal gespannt, ob es mir gelingt, Gennas rasante Geschwindigkeit einigermaßen aufrechtzuerhalten ohne ihr die Möglichkeit zum Stoppen zu nehmen ;-)

Das Stoppen lernt sie zur Zeit folgendermaßen: Sie liegt im Platz, ich entferne mich ca. 10 Meter und rufe sie (derzeit noch mit einem anderen Kommando als beim "richtigen" direkten Abrufen). Sie kommt angerannt, kurz bevor sie bei mir ist, so ca. 3-4 Meter, täusche ich einen Ballwurf über sie hinweg an, daraufhin stoppt sie auch bereits und in dem Moment fliegt der Ball tatsächlich. Den darf sie dann natürlich auch holen ;-)

Nun wird der tatsächliche Ballwurf immer etwas etwas weiter hinaus gezögert, so dass sie (stehend) etwas warten muss, bevor der Ball wirklich fliegt.

Bisher habe ich noch kein Hörzeichen eingeführt, das wird vorübergehend gleichzeitig mit der Stop-Handbewegung (=die erhobene Hand, die den Ballwurf antäuscht) gegeben. Ob ich nun später mit Sicht- oder Hörzeichen arbeite, wird sich erst noch zeigen. Das kommt darauf an, worauf sie später besser reagiert.

6. Voraussenden in ein Viereck mit Hinlegen ("Box") (3x)

Aus der Grundstellung wird der Hund in Klasse 2 direkt in die "Box" geschickt, ohne dass er von dort zuvor abgerufen wurde. Der Hund muss in der Box entweder erst "Steh" und dann "Platz" machen oder sich direkt auch Platz dorthin legen (in Richtung HF). Von dort wird der Hund dann auf Anweisung abgeholt, d.h. der HF geht zum Hund und lässt ihn auf Anweisung sitzen. Dann erst ist die Übung beendet. In der Klasse 2 ist kein Ablegen  der Leine zulässig.

 

Hier wird unser Training - wie eigentlich schon für Klasse 1 geplant, aber vorsichtshalber noch nicht weiterverfolgt - vorrangig darin bestehen, die Hilfe "Leine" in der Box abzubauen (d.h. ich vermutlich eine Leinenattrappe, z.B. ein Stück dickes Seil, dazu benutzen und dieses immer mehr kürzen, bis es "weg" ist)

Bisher habe ich nicht mit dem erlaubten Zusatzkommando "Steh" gearbeitet (das mir zwar die Möglichkeit des Dirigierens in die Box gibt, aber natürlich ebenfalls ein Risiko des Punktabzugs bringt), da Genna bisher wirklich von ganz alleine die Mitte der Box aufsucht.

Mir ist klar, dass der ursprüngliche Sinn der Übung nicht unbedingt darin besteht, dass der Hund die Box erkennt und von sich aus aufsucht, sondern dass er - in welche Richtung auch immer - geschickt wird und erst auf Kommando (Steh oder gleich Platz) anhält bzw. sich legt. Aber etliche erfahrene Hundeführer/innen (in dieser Hundesportart sind kaum Männer vertreten ;-), die seit Jahren Hunde in der Klasse 3 führen, haben mir meine Vermutung bestätigt, dass der Hund sowieso weiß, wo er hinlaufen soll.

Wichtig erscheint mir in dem Zusammenhang natürlich, dass Genna wirklich ihr schnelles Tempo bis in der Box aufrechterhält und sich dort sofort auf Kommando fallen läßt (selbst wenn sie weiß, wo sie hinmuss...) Schaun mer mal!!

 

7. Apport über die Hürde (Holzapport) (3x)

Der HF steht mit seinem Hund in Grundstellung in einigem Abstand vor der Hürde (Sprunghöhe = gerundete Schulterhöhe des Hundes, bei Genna also 60 cm). Der HF wirft nun sein eigenes Apportel über die Hürde, während der Hund in Grundstellung sitzend wartet. Auf Anweisung wird der Hund über das Hindernis geschickt.

Er muss schnell auf direktem Weg zum Gegenstand laufen, diesen aufnehmen und über die Hürde direkt zurückbringen (dabei ist kein zusätzliches Kommando für den Rücksprung mehr erlaubt), sich vor den HF  (oder in Grundstellung) setzen und auf Kommando (auf Anweisung) den Gegenstand abgeben. Dabei darf keinesfalls auf dem Gegenstand herumgekaut werden.

In Klasse 2 ist es nicht mehr wie in Klasse 1 möglich, die Übung zu wiederholen.

 

Genna hatte ja bisher immer wieder Probleme bei Apportieren, da sie leider gerne auf dem Apportel herumkaut...

Dieses Problem könnte sich nun aufgrund der veränderten Übung mit dem Sprung über die Hürde evtl. von allein lösen, denn normalerweise kann ein Hund beim Springen nicht gleichzetig auf dem Gegenstand kauen, sondern muss diesen gut festhalten.

Das haben wir bisher noch nicht geübt.

Vielleicht werden wir das Apportieren über die Hürde auch zuerst mit einem Spielzeug beginnen. Allerdings habe ich mit Genna bei Spielis ja - immer noch - das Problem, dass sie das Spielzeug nicht mehr direkt zurückbringen mag, sondern damit herumtollt. Aber dazu an anderer Stelle mehr...

 

8. Metallapport (2x)

Der HF legt auf Anweisung sein eigenes Metallapportel in mindestens 10 Meter Entfernung aus, während der Hund sitzend wartet. Auf Anweisung muss der hund in schnellem Tempo das Apportel holen und (in der gleichen Geschwindigkeit!) zurück zum  HF bringen. Das Apportel muss festhalten werden, bis der HF es auf Anweisung dem Hund abnehmen darf.

 

Diese Übung gefällt Genna üüüüüberhaupt gar nicht... :-( Sie kann sich kaum überwinden, das metallene Teil in die Schnauze zu nehmen... Aber mit viiiiiieeeeel Geduld werden wir auch dieses schaffen!

Inzwischen nimmt sie das Metallapportel einigermaßen ohne langes Zögern aus meiner Hand, hält es mehrere Sekunden lang und kommt auch damit aus mehreren Schritte Entfernung zu mir in Grundstellung, wo ich es ihr - ebenfalls nach einigen Sekunden Wartezeit - auch gaaaaanz vorsichtig (!!!)  abnehme.

Aufnehmen vom Boden ist im Moment noch zu schwierig, denn das ist für sie wohl deutlich unangenehmer, weil das Apportel sich dann in der Schnauze bewegt und ggf. ihre Zähne  berührt. Das wird noch eine Weile dauern. Aber wir haben ja Zeit (und Geduuuuld!!) ;-)

 

9. Geruchsunterscheidung aus 6 Gegenständen (4x)

Vor Beginn der ersten Einzelübung (Freifolge) erhält der HF einen Holzgegenstand (10 cm lang und  2 x 2 cm breit), der markiert wird. Diesen steckt der HF in die Tasche, damit das Holz seinen Geruch annimmt.

Der HF steht mit seinem Hund in Grundstellung da. Dann muss sich der HF (und auf Wunsch auch der Hund ) umdrehen (damit er nicht sieht, wohin der Gegenstand gelegt wird) .


Der Gegenstand wird nun dem Ringsteward übergeben. Dieser nimmt den Gegenstand mit einer Zange und legt ihn mit weiteren fünf gleichen Gegenständen in ca. 10 Metern Entfernung entwerder kreisförmit oder in einer horizontalen Reihe mit je 25 cm Abstand zueinander ab.

Auf Anweisung dreht sich der HF (und ggf. der Hund) wieder um. Der Hund wird mit einem Kommando losgeschickt und muss - ohne weiteres Kommando - den richtigen gegenstand finden und apportieren. Sollte es der falsche Gegenstand sein, werden null Punkte vergeben. Der Hund hat für diese Übung nicht mehr als drei Minuten.

 

Das ist eine ganz neue Übung. Bisher soll Genna lernen, das Hölzchen aufzunehmen, festzuhalten und zu bringen. Das ist nicht so einfach, weil das Teil für einer Schäferhundschnauze ziemlich klein ist, so dass es manchmal fast  ganz 

 darin verschwindet!! ;-)

Das Suchen werden wir erst in den nächsten Wochen beginnen. Da ich aber mit Genna schon seit langem mit großem Erfolg unser beliebtes "Welches ist der richtige Tannenzapfen?"-Spiel spiele, gehe ich davon aus, dass dies Genna vermutlich relativ leicht fallen wird.

10. Kontrolle auf Distanz (4x)

Der Hund wird ins "Platz" gebracht. Auf Anweisung entfernt sich der HF vom Hund bis zur markierten oder angegebenen Stelle (ca. 15 m). Der Ringsteward steht hinter dem Hund und zeigt dem HF mit Handzeichen, wann der Hund die Stellung zum "Sitz" , dann zum "Steh" und anschließend zum "Platz" wechseln muss. Während der gesamten Übung darf der Hund seine Position nicht mehr als eine Körperlänge vom Ausgangspunkt verändern. Auch die Geschwindigkeit, mit der der Hund die Kommandos ausführt, wird bewertet.

 

Auch diese Übung trainieren wir derzeit hauptsächlich zu Hause. Dabei stehe ich zur Zeit seitlich vor Genna und bringe sie mit Handbewegungen dazu, vom Sitz ins Steh und ins Platz und umgekehrt zu wechseln, möglichst ohne die Hinterbeine von der Stelle zu bewegen.Das ist vor allem beim Wechseln ins Steh nicht ganz so einfach, weil Genna recht schnell nach vorne kommt. Das Hinlegen ins Platz üben wir nun so, dass Genna sich wieder nach hinten ablegt. Sonst würde sie die Position zu sehr verändern.


11. Umgang Mensch-Hund (1x)

Auch hier wird bewertet, wie der Hund nach einer Übung belohnt wird, ob die Verständigung zwischen Hund und Mensch vorhanden ist und der Hund die ganze Zeit freudig arbeitet.

 

Das ruhige Belohnen ohne Hund komplett "aufzudrehen" klappt derzeit recht gut, wird aber wird selbstverständlich immer weiter trainiert ;-) 

 

* * *

 

Was wir zusätzlich jetzt ganz neu noch üben, ist das Belohnen durch ein Spielzeug. Das haben wir in den vergangen drei Jahren nicht gemacht, da Genna immer zu sehr "aufdrehte". Nun kommen aber zunehmend Übungen hinzu, bei denen es sehr viel einfacher ist, mit einem Spielzeug statt Leckerchen zu belohnen (wie z.B. das Kommen mit Steh).

Also haben wir das ins Trainingsprogramm aufgenommen. Nun wird fleißig getauscht: bringt sie mir den einen Ball, bekommt sie dafür einen anderen. Das klappt auch schon nach wenigen Versuchen sehr schön. Bis wir das allerdings auch auf dem Hundeplatz machen können, muss Genna noch etwas zuverlässiger bringen, denn sie hat da bisher immer einen wahren "Rennflah" bekommen und rennt vor Freude mit dem Ball in der Schnauze in riesigen Kreisen um mich herum. Das geht beim Training, wenn die anderen Hunde gerade ihre Übungen absolvieren natürlich gar nicht! Aber wir bleiben dran!!! ;-)



Update 02.06.2011 - zu Hause

zu 8. Metallapport

 

Wir haben inzwischen einen riiiieeeesen Fortschritt beim Metallapport gemacht!!!

Am Montag haben wir uns auf dem Hundeplatz ein anderes Metallapportel ausgeliehen mit einem viel schmaleren Steg und höheren Seiten,, zu dem habe ich vherausgefunden, dass Genna Rinder-Hack als Belohnung sooooo lecker findet, dass sie - anscheinend - alles dafür machen würde... ;-)

 

Nun apportiert sie problemlos das neue Apportel!!! Im Gegenteil!! Wenn ich das Apportel nur in die Hand nehme, steht sie schon bereit! Und kaum liegt es auf dem Boden (was ja das allergrößte Problem war), hat sie es auch schon aufgehoben und mir gebracht. bisher haben wir das nur in der Wohnung gemacht, heute werden wir es auch draußen ausprobieren.

 

Vermutlich hat sie bei unserem eigenen Apportel (das rechte auf dem Foto) zusätzlich zum unangenehmen Gefühl durch das Metall auch Probleme, weil das Apportel 2 cm kürzere Seiten hat, so dass der Steg auch fast 2 cm niedriger über dem dem Boden liegt.


Da kommt sie bei glattem Boden mit dem Unterkiefer nicht richtig darunter. Auf der Wiese könnte es einfacher sein, aber so weit waren wir ja - bisher!! - nicht!


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